Still alive!

Donnerstag, 14.10.2010

Hello again,

schon einige Zeit her seitdem ich hier was geschrieben habe, aber die letzten Wochen waren einfach ziemlich vollgepackt mit Erasmus-Feiern, Projektarbeiten und einem unterhaltsamen Dublin-Trip Lachend

Seit Mittwoch bin ich nun das erste Marketing Research Assignment los und hängengeblieben ist vorallem eines: Es war ein Haufen Arbeit und Mühe meine irischen Gruppenmitglieder in Gang zu bekommen! Schließlich haben wir also doch 25 Seiten aufs Papier gebracht, allerdings wohl eher schlecht als recht - Bewertungen gibts dafür schon in der nächsten Woche (vgl. WiSo (!!!) Reingefallen)

Da wir hier keine offizielle Orga haben die Parties in Clubs oder Pubs anbietet, wird das Ganze meist einfach in die Wohnheime oder Erasmus-Häuser verlegt, was den Vorteil hat, dass man keine Sperrstunde hat Zwinkernd

Von der Martini-Cocktail-Party bis zur amerikanischen Geburtstagsorgie war schon alles dabei und jedesmal trifft man neue Leute, deshalb muss ich auch meine Aussage zurücknehmen, dass nur Franzosen und Deutsche hier sind. Mittlerweile haben wir wohl so jedes europäische Land abgedeckt.

Die nächsten ein bis zwei Wochen kann man nochmal durchschnaufen, denn dann stehen schon wieder Arbeiten an, die abgegeben werden wollen.

Bis dahin - Viele Grüsse vonner Insel!


Topf

Random Saturdays in Dublin

Donnerstag, 14.10.2010

Juhu,

letztes Wochenende war wieder Dublin angesagt, da sich Neven, Fabi und Olli angekündigt hatten und mit voller Wucht in der irischen Metropole gelandet sind. Nach zweieinhalb Stunden Busfahrt und einem halbstündigen Marsch vom Burgh Quay Richtung Elvis Presley aka Clara Guesthouse fand ich tatsächlich vier mehr oder weniger fitte Gestalten in einem der Gästezimmer vor.

Nach einer kurzen französischen Dusche ging es dann auch schon weiter Richtung City Center, wo sich bei Burgern, Bulmers und Live-Rugby auf den anstehenden Tag eingestimmt wurde. Unser nächstes Ziel war die Jameson Distillery, wo sich direkt 4 tollkühne Kerle als Freiwillige zur Whiskeyprobe meldeten. Der Großteil der Anwesenden hat diesen Einsatz auch nicht bereut Lachend

Mit einem waschechten Whiskeyzertifikat und nur minimalen Patzern beim Abtippen der Namen ging es zurück ins Hotel, wo mit wenigen Handgriffen aus 3 getrennten Betten eine Wohlfühloase der Extraklasse entstand, was sich im Laufe der Nacht als durchaus sinnvoll erweisen sollte.

Nachdem wir uns mit dem "Nötigsten" ausgestattet hatten ging es mit dem Taxi ab in Andi's Unterkunft auf dem Campus, wo man auf alte amerikanische Bekannte traf! Nach zig Runden Flipcup und Threeman verlagerte sich die Feierei aufgrund der besseren Musik schließlich in die gegenüberliegende Wohnung Zunge raus

Merke: Wer Amerikanern eine Freude machen will, der spielt einfach mal das "Fliegerlied" auf ner Party!

Frisch gestärkt und durch eine logistische und völlig unbemerkte Meisterleistung gelang es uns ein Vierertaxi mit fünf Mann zu füllen und Richtung Temple Bar aufzubrechen, wo wir den Abend dann ganz locker haben ausklingen lassen.

Unsere liegewiesenähnliche Konstruktion hat sich als so gemütlich herausgestellt, dass wir beinahe den kompletten Sonntag darauf verbrachten. Ein großer Dank hierbei nochmal an die FabJae Dienstleistungsgesellschaft, die uns mit Kids Water, Nuggets und Formel 1 bei Laune hielt.

Die eineinhalb Tage sind leider viel zu schnell vergangen! Es war mega, Jungs! Danke dafür!

Galway - Dublin - Galway

Freitag, 24.09.2010

Hello again, 

schon wieder ein bisschen her seit dem letzten Eintrag, aber der Reha-Aufenthalt nach dem Dublin Trip hat sich doch ziemlich hingezogen. Gelohnt hat es sich aber auf alle Fälle, da wir neben der reinen Tour zwischen Trinity College, Grafton Street und Temple Bar auch noch dem Andi und seinem Team America nen Besuch abgestattet haben.

Nachdem wir unser Hostel gefunden hatten, ich wehmütig über den Campus des Trinity College  wandern dürfte und einige überlebenswichtige Einkäufe getätigt waren, gings auch schon los in Richtung Student Residence auf dem Campus des UCD. Praktischerweise verfügt Andis Unterkunft über einen eigenen Supermarkt, der ein reichhaltiges Angebot an erstklassiger deutscher Tiefkühlpizza und diverser Weine anbietet, bei dem jeder Kenner des edlen Traubensaftes vor Verzückung mit der Zunge schnalzen würde. 

Nachdem wir uns in einer weiteren WG auf den Abend eingestimmt hatten, ging es mit dem letzten Bus zurück in Richtung City und Temple Bar. Dort angekommen fanden wir schließlich einen Pub, der uns allen Einlass gewähren wollte Lachanfall

Über 5 Stockwerke verteilt besteht dort die Möglichkeit jeglichen Lastern nachzugehen - Leider haben wir es nach einer Runde Hochprozentigem, dessen Name hier nicht genannt werden sollte, nur bis in den zweiten Stock geschafft :D

Damit ihr euch auch vorstellen könnt, wie das mit den Lebenshaltungskosten in Irland ist, hier ein kleines Rechenbeispiel:

4 x Bulmers Pints + 6 x Shots T....... = 57,60 €

Trotzdem ein überragender Abend - Danke Andi und der Rest der Bande  Winken - Bilder sind ja auf Facebook!

Die folgende Woche verlier recht schleppend, da wir weiterhin mit der Kurswahl beschäftigt waren, die jetzt endlich beendet ist. Zudem war wie schonmal berichtet Clubs und Societies Day. Seitdem bin Mitglied des Surf Clubs, des Ruder-Teams, des Mountaineering Clubs und natürlich des Soccer Clubs. Bei besagtem Fussball Team waren mein französischer Mitbewohner und ich nun auch die letzten zwei Mal und da wird einiges geboten. Circa 60 spielwillige Studenten, 5 Trainer und 3 Trainingsplätze - Ziemlich feine Sache also!

Auch bei den Societies herrscht die Qual der Wahl, wobei man hier zwischen gut 100 Verschiedenen wählen kann. Mal sehen, was daraus wird Winken

Gestern war dann also Arthur's Day angesagt - Die weltweite Feierstunde zu Ehren des Guiness Gründers.

 College BarCollege BarKing's HeadKing's Head

Wir haben den besagten Moment in unserer College Bar verbracht und sind danach über den King's Head und The Dail Bar schließlich im Roisin Dubh gelandet. 

  Forget McDonalds

 Das wars auch schon wieder - Haltet die Ohren steif und lasst mal wieder was hören!

 Regards, 

 Topf

 

 

 

 

Ein ganz normaler Donnerstag in Galway

Freitag, 10.09.2010

Hey,

die erste Woche Uni ist vorbei und wir haben es tatsächlich überlebt. Das Spektrum der Kurse reicht von weltklasse (Marketing Research) bis hin zu nicht-existent (Marketing & Media Communications). Im Großen und Ganzen sind die Dozenten aber alle ziemlich kompetent und enorm bemüht uns den Einstieg so leicht wie möglich zu machen. 

Zudem hat sich die Chance ergeben auch Kurse anderer Fakultäten zu belegen, was ich evtl. für nen Abstecher in das Psychology Department nutzen werde, wenn es sich irgendwie machen lässt. Die endgültige Kurswahl findet dann am nächsten Freitag statt, wobei vorher auch noch der Societies & Clubs Day ansteht, was mit Sicherheit auch ziemlich gut werden wird.

Gestern Abend dann haben wir mal das Gegenprogramm zum Loop & der 77 für Donnerstag Abende kennengelernt und ich muss sagen, dass das Roisin Dubh sich keineswegs zu verstecken braucht Winken. Auf die Ohren gabs dabei "The Ralphs" und ne grandiose Stimmung kostenlos obendrauf. 

http://vimeo.com/12307803

Wobei die Stimmung doch deutlich besser war als in dem Video aus dem Netz Lächeln

Morgen steht dann der erste Trip nach Dublin auf dem Programm. Mal sehen, was die Hauptstadt so zu bieten hat. Bis die Tage - Haltet die Ohren steif!

 

 

 

 

 

Week Two

Samstag, 04.09.2010

Hello again,

die zweite Irland Woche neigt sich dem Ende zu und auf meinen Schreibtisch türmt sich eine riesiger Haufen Infomaterial der Uni über Kurswahl, Societies und SportClubs. Da das Wetter für irische Verhältnisse aber immer noch exorbitant gut ist wird die Lektüre auf den nächsten Regentag verschoben.

Zu Beginn der Woche stand erstmal der erste Trip nach Connemara an. Frisch in das Haus eingezogen und genervt von der letzten Woche Wohnungssuche war es mir da auch völlig egal, dass es sich um eine fiese Touristenbustour handelte. Zumindest hatten wir bei den verschiedenen Zwischenstopps immer genug Zeit ein wenig die Umgebung unsicher zu machen.

 Schickes Esszimmer

Den Rest der Woche haben wir grösstenteils mit Organisatorischem verbracht. Am Dienstag Abend wurden wir jedoch zum ersten Mal Zeugen der unglaublich grazilen Tanzeinlagen irischer Kampftrinker. Ein Augenschmaus kann ich nur sagen. Donnerstag und Freitag fanden nun also die Informationstage für ausländische Studenten statt, bei denen wir auch endlich den Campus in seiner ganzen Pracht zu Gesicht bekamen. Leider wird noch an allen Ecken gemalert und gebaut, was sich wohl auch noch ne Zeit lang hinziehen kann.

 

Den grössten "Erfolg" zu verbuchen gab es jedoch am Donnerstag Nachmittag an dem mein französischer Mitbewohner und ich stolze Besitzer grüner Studentenräder wurden. Mein Dreiganghightechbike hat auch erst bei zwei von drei Bergen seine Kette verloren und das Vorderlicht verweigert mir den Dienst, aber ansonsten geht es einwandfrei und es ist auch noch grün.

Mal sehen, was das Wochenende noch so bringt. Hoffe bei euch ist alles gut und ihr lassts krachen in vorlesungsfreien/arbeitsfreien Zeit.

Viele Grüsse aus Galway

Topf

Week One

Sonntag, 29.08.2010

Hello,

eine Woche bin ich jetzt auf der narrischen Insel - Zeit also ein wenig zu berichten:

Nachdem mein Sitznachbar sich gefühlte 30 Sekunden vor dem Start entschieden hat die Maschine wieder zu verlassen bin ich am Sonntag Abend mit 2 h Verspätung in Dublin gelandet. Komischerweise hat es bei meiner Ankunft total geregnet - Hätte mir ja mal durchaus einer vorher sagen können, dass es in Irland soviel regnet...

Nach einer Nacht im Holiday Inn am Airport und drei Stunden Busfahrt bin ich schließlich am Montag Nachmittag in Galway angespült worden. Ohne Stadtplan dafür mit 50 Kilo Gepäck bewaffnet begab ich mich also auf die Suche nach dem Hostel. Dort angekommen und das 6er Dorm bezogen begann eigentlich sofort die Suche nach einer Unterkunft. Nach stundenlanger ziemlicher planloser Suche im Internet bin ich schließlich mit Imke, die auch fürs Auslandssemester hier ist zum Accomodation Office gepilgert. Dort bekommt man eine ellenlange Liste mit verfügbaren Zimmern und Häusern. Die ersten Besichtigungen waren milde gesagt eher weniger erfolgreich. Den Höhepunkt bildete allerdings ein Haus in wunderbarer und citynaher Lage, das von zwei türkischen Studenten und einer Koreanerin "bewohnt" wurde. Der Irak ist ein Kinderspielplatz dagegen würde ich behaupten. Der sitting room beispielsweise war leer - nichts worauf man sich auch nur hätte setzen können - und wurde scheinbar als Giftmüll-Zwischenlager genutzt.

Ziemlich gefrustet gings ab ins Hostel wo nach und nach wenigstens ein paar andere ERASMUS-Studenten ankamen mit denen man am Abend das ein oder andere Bulmers trinken gehen konnte Lächeln - Eines steht jetzt schon fest: Sämtliche Vorurteile bzgl. des Alkoholkonsums sind korrekt. Die schütten wirklich wie die Löcher. Als wir am Freitag im King's Head waren wurde zwischen 1 und 2 Uhr ca. die Hälfte des Pubs von den Securities gegangen. Lachanfall 

Die folgenden Tage bestanden eigentlich fast die ganze Zeit aus "Office" in der Küche des Hostels, weiteren Besuchen beim Accomodation Office und Besichtigungen. Schließlich hab ich mich mit Louis aus Frankreich und Maya aus Schweden kurzgeschlossen, was uns die Möglichkeit eröffnete ganze Häuser anzusehen und nicht nur einzelne Zimmer. So sind wir schließlich am Freitag auf ein nettes Haus in einem recht geschmeidigen Viertel gestossen für das wir uns entschieden haben.

Die erste Überraschung kam jedoch bereits bei der Übergabe des Hauses, wobei uns Margarete, unsere Vermieterin auf ein Bienennest am Haus hinwies.Angeblich kommt jedoch morgen der Bee-Man und entfernt die Kollegen.Noch ists ziemlich kahl, aber wir waren bereits gestern im Dunnes Shop (Irlands Marktkauf Winken) und haben einiges an Kram besorgt. Zudem liegt das Fussballstadion von Galway United nur einen Katzensprung entfernt, was wir sicherlich mal ausnutzen werden.Die Stadt an sich ist cool, weil an jeder Ecke Straßenmusiker stehen und ne recht lockere Atmosphäre herrscht.

Ich bin noch immer ziemlich erschlagen von den ganzen Eindrücken und vergess bestimmt gerade die Hälfte zu erzählen, aber zumindest wisst ihr jetzt in etwa wies hier zugeht. Bilder gibts bei Facebook.

Hoffe euch geht es allen gut und ihr lasst mal was von euch hören.

Viele Grüsse aus dem Westen Irlands

Topf